Über den AK Asyl

Am 10. Juni 2015 kam es im Bürgertreff in der Austraße 40 auf Initiative der Gemeinderätin Birgit Seefeldt zu einem ersten Treffen von Bürgerinnen und Bürgern, die Interesse an der Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern zeigten. Es wurde besprochen, in welchen Bereichen Hilfe sinnvoll ist und die Anwesenden hatten die Möglichkeit einer ersten Orientierung, wo sie sich einbringen könnten.

 

Am 17. September 2015 wurde im katholischen Gemeindehaus in der Schulstraße 64 der Verein Arbeitskreis Asyl Unterensingen e.V. gegründet.

Zu Vorstandsmitgliedern wurden gewählt Birgit Seefeldt (1. Vorsitzende), Thomas Bittner  (2. Vorsitzender) und Mirela Gröschl.

 

In der Mitgliederversammlung des AK Asyl am 8. Februar 2018 wurde der Vorstand neu gewählt. Die alte und neue Vorsitzende heißt Birgit Seefeldt (zweite von rechts). Auch Thomas Bittner wurde in seinem Amt als 2. Vorsitzender bestätigt. Die bisherige Kassiererin Mirela Gröschl (auf dem Foto rechts) hatte nicht mehr kandidiert. Zur neuen Kassiererin wurde Heidrun Bauer-Weiß gewählt (auf dem Foto links).

 

 

 

 

 

Im Februar 2019 wurde Christa Kirschenhofer (rechts im Foto) als Nachfolgerin für Tom Bittner gewählt.

Er schied aus gesundheitlichen Gründen aus.

 

Tom Bittner wurde ein großes „Danke“ für die vergangenen 4 Jahre als Vorstand des Arbeitskreis Asyl Unterensingen e.V. ausgesprochen.

 

 

Seit der Vereinsgründung 2015  war er 2. Vorstand. Schon bei  der ersten Idee einen Verein zu gründen, um den Geflüchteten in Unterensingen zur Seite zu stehen, sagte er: „ Ja, es ist wichtig, dass man sich um die Menschen kümmert. Es ist gut, dass ein Verein gegründet wird, und ja, ich trage meinen Teil dazu bei.“

 Seine Aufgabe bestand in der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeindeblatt, Homepage, Facebook hat er zuerst in die Wege geleitet, dann regelmäßig gepflegt.

Herausragend war sein Engagement für die Mahnwache nach dem Brandanschlag auf die sich im Bau befindliche Gemeinschaftsunterkunft in der Bachstraße im Februar 2016. Es war seine Idee; er hat Mitorganisatoren gefunden, das passende Programm organisiert, dafür gesorgt, dass alle rechtlichen Rahmenbedingungen einer solchen Veranstaltung erfüllt sind.

Der Arbeitskreis Asyl Unterensingen e.V. hatte die bürgerliche Gemeinde Unterensingen, die evangelische und die katholische Kirche eingeladen zur „Zusammenkunft der Betroffenen – Keine Gewalt gegen Menschen und Sachen – .“ Es kamen ca. 200 Personen, darunter Landrat Eininger, Politiker des Landtags, Mitglieder anderer Arbeitskreise und viele Unterensinger. Es wurde ein deutliches Zeichen gegen Gewalt gesetzt.

 

                  

Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Hilfe für Asylbewerber und Flüchtlinge. Dies wird insbesondere durch den Einsatz von Ehrenamtlichen verwirklicht. Bürgerinnen und Bürger unterstützen beim Spracherwerb, bei der Alltagsbegleitung, Freizeitgestaltung, Wohnungs- und Arbeitssuche.

 

Der Verein hat vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit erhalten.

 

Für die Mitarbeit bei der Flüchtlingsbetreuung ist es nicht erforderlich Mitglied des Vereins zu sein.